09.01.2019

Weltjugendtag 2019

Auf nach Panama!

25 junge Erwachsene zwischen 18 und 38 Jahren fliegen in den kommenden Tagen nach Panama zum Weltjugendtag (WJT). Doch bevor sie bei dem eigentlichen katholischen Jugendtreffen mit Papst Franziskus und Jugendlichen aus aller Welt ein Glaubensfest feiern, werden sie vorher Tage der Begegnung im Partnerland des Bistums Hildesheim verbringen in Bolivien und dort Land und Leute kennenlernen. Einige WJT-Teilnehmer erzählen, warum sie mitfahren.

Mareike Sauer (Foto rechts),
Fotos privat

„Als ich vor zwei Jahren vom WJT in Polen wieder nach Hause kam, war ich so überfüllt mit Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen, dass mir da schon klar wurde: auf den nächsten Weltjugendtag muss ich mit! Mich hat die Begegnung und die Gemeinschaft fasziniert. Es kommen Jugendliche aus allen Ländern der Welt und begegnen fremden Kulturen und Menschen. Trotzdem feiern wir zusammen Gottesdienst, singen in unterschiedlichen Sprachen in der Straßenbahn und machen Fotos, mit jeder Gruppe, die einem über den Weg läuft. Wir sehen uns als eine große Gruppe und somit funktioniert auch die Verständigung, egal ob mit Polen, Norwegern, Japanern oder Menschen aus Panama. Es wird eine aufregende Zeit, in der ich Menschen kennenlerne, eine andere Kultur und Lebensweise erfahre und viel Spaß haben werde – und zwischen all dem der Glaube nicht zu kurz kommt. “

Mareike Sauer (18), Hildesheim (Foto rechts)


 

Johannes Lehmann

„Ich fahre – nach Köln, Madrid und Krakau – wieder zum Weltjugendtag, weil so ein Ereignis unglaublich viele tolle Momente hat. Dieses Großereignis ist etwas ganz Besonderes für junge Christen auf der ganzen Welt. In meiner Heimatstadt in der Schule war ich immer der „Quotenkatholik“. Bei einem WJT sind es alle Christen. Außerdem lädt es meinen inneren Akku wieder auf und zeigt mir, dass eine Menge junger Menschen doch noch glaubt und das auch zeigen möchte, zusammen Gottesdienst zu feiern, zu lachen und zu tanzen. Es ist eine einzigartige Stimmung, mit mehr als einer Million Menschen im Freien zu übernachten und zusammen am nächsten Tag den großen Abschlussgottesdienst zu feiern. Aber es sind auch die stillen Momente, die Begegnungen und der gemeinsame ,Spirit‘, der alle vereint.“

Johannes Lehmann (28), Wolfsburg

 

Matthias Rejnowski

„2005 habe ich als Firmkatechet unsere Firmlinge aus der Pfarrei St. Maximilian Kolbe in Hannover-Mühlenberg nach Köln zum WJT begleitet. 2016 war ich als Teilnehmer in Krakau mit der Bistumsgruppe unterwegs. Mich hat vor allem die große Anzahl an jungen Menschen aus allen Teilen der Welt fasziniert, die dieses Ereignis immer wieder anzieht. Beim WJT in Panama freue ich mich auf Einblicke in ein ganz anderes Land mit einer anderen Kultur und einer anderen Art und Weise, den christlichen Glauben zu leben. Und hoffe, dass die Freude am Glauben spürbar wird – neben allen Herausforderungen, die es in unserer Weltkirche momentan gibt.“

Matthias Rejnowski (35), Kaplan und geistlicher Leiter der WJT-Fahrt, Duderstadt


 

Louisa Raute

„Ich möchte die Gemeinschaft erleben, von der mir Freunde, die in Krakau beim letzten WJT waren, immer vorschwärmen. Außerdem bin ich gespannt auf das Land und die Menschen in Panama und Bolivien.

Ich hoffe, dass ich viele tolle Menschen kennenlerne und wir eine großartige Zeit haben. Am meisten freue ich mich auf die Vigil und die Messe mit Papst Franziskus.“

Louisa Raute (21), Hildesheim

 

 

Martin Grünewald

„Ich freue mich darauf, mich mit anderen jungen Leuten aus aller Welt über Glauben und Gott auszutauschen und zu erfahren, wie andere junge Menschen in aller Welt Glauben leben. Für mich ist es mein erster WJT und ich bin sehr gespannt darauf, was mich erwartet. Ich hoffe, dass es ein großes Glaubensfest wird, bei dem man seinen Glauben lebt. Zudem erwarte ich, dass man seinen Glauben reflektieren und vertiefen kann. Das größte Highlight wird für mich sicherlich die Vigil mit der Außenübernachtung und die Abschlussmesse mit dem Heiligen Vater werden. Aber es wird sicherlich noch andere spannende und interessante Highlights geben, wie zum Beispiel die Tage der Begegnung in Bolivien oder das Papst-Willkommen.“

Martin Grünewald (34), Braunschweig


 

Esther Heinecke

„Freunde von mir waren 2016 auf dem Weltjugendtag in Polen und sind so begeistert von dort zurückgekehrt, dass ich vom WJT-Fieber angesteckt wurde. Deshalb haben wir damals dann direkt beschlossen, auf den nächsten WJT mitzufahren. Ich hoffe dort auf interessante Begegnungen mit Jugendlichen aus der ganzen Welt, Offenheit, Freude und ein ständiges Gefühl von Gemeinschaft. Außerdem erwarte ich, viele neue Kulturen kennenzulernen, speziell natürlich bei den Tagen der Begegnung, die wir  davor in Bolivien verbringen werden. Und beim WJT selbst freue ich mich besonders auf die Übernachtung im Freien und den anschließenden Abschlussgottesdienst mit Papst Franziskus.“

Esther Heinecke (19), Bielefeld
 

 

Jörn Dettmar

„Mir haben die letzten WJT in Köln, Rio und Krakau gut gefallen und daher will ich auch dieses Mal gerne wieder mit dabei sein. Zumal es für mich aufgrund meines Alters vermutlich der letzte WJT als Teilnehmer sein wird. Mich hat jedesmal das fröhliche Miteinander mit all den vielen Menschen aus vielen verschiedenen Ländern fasziniert. Ob man sich auf sprachlicher Ebene verständigen kann, ist dabei zweitrangig. Vom WJT in Panama erwarte ich: Viel Wärme, viele Menschen und ein heilloses Durcheinander!“

Jörn Dettmar (35), Hannover