08.04.2012

Was Hypersalivation mit Tipps für Rezeptseiten zu tun hat

Biblisch-paradiesisches Kochen

Die Fastenzeit ist vorbei. Nach wochenlanger Askese wird manch einer gar nicht mehr wissen, was er denn nun essen soll. Im Netz finden sich nicht nur leckere Tipps. Nein, auch biblische ...

Ein wichtiger Hinweis vorneweg: Einige Internetseiten, die im Folgenden vorgestellt werden, können bei Lesern zu einer sogenannten Hypersalivation führen. Sollten Sie dies nicht wünschen, wäre jetzt der richtige Moment, um eine andere Webreportage auf der Seite der Kirchenzeitung anzuklicken. Sollten Sie aber einer Hypersalivation entspannt entgegensehen und würden im Gegenteil erst einmal gerne erfahren wollen, was eine solche überhaupt ist, dann sei Ihnen empfohlen weiterzulesen.

Die Fastenzeit ist vorbei. Mit gutem Gewissen können wir ab Ostern wieder schlemmen. Der passende Zeitpunkt, um einen Blick auf gelungene Koch- und Rezeptseiten im Internet zu blicken. Nur soviel vorneweg, eine geradezu himmlische ist auch darunter.

Biblisch-kochen.de
Die Startseite der biblischen Kochsendung

Ach, fangen wir doch gleich mal bei dieser an. Biblisch-kochen.de heißt die Seite auf der sich Rezepte zu Gerichten wie „Petrusfisch in Petersiliensauce“, „Esaus Wildgulasch“ oder „Gemüseeintopf Garten Eden“ finden. Das hört sich schon paradiesisch an.
Dieser Webauftritt ist die Internetseite zu „der einzig christlichen Kochsendung im deutschen Fernsehen“, wie es auf der Startseite heißt. Einmal in der Woche läuft auf dem Spartensender Bibel TV die kurzweilige Sendung „Biblisch kochen mit Ulla und Heike“.

Von Rebekkas Kochkunst und biblischer Ernte

Um die dreißig verschiedene Rezepte sind auf der Homepage aufgeführt. Einfache Brotrezepte, wie zum Beispiel für ein Fladenbrot (sehr zu empfehlen) oder durchaus Anspruchsvolleres wie das Lammfilet mit Granatapfel-Walnuss-Sauce. Unterteilt in Rubriken wie „Rebekkas Kochkunst" oder „Zu Gast bei einem Statthalter“ oder „Aus biblischer Ernte“. Ob die Menschen zu Zeiten der Bibel tatsächlich so delikat gespeist haben mögen, kann sicherlich bezweifelt werden. Sicher ist: Die Idee, Speisen, die in der Bibel erwähnt werden, mit modernen Rezepten ins Heute zu übertragen, ist kreativ und auch lecker. Und sicherlich auch einzigartig.

So wie im Fernsehen zig Kochsendungen um die Zuschauer buhlen, so finden sich auch im Internet unzählige Seiten, die mit Rezepttipps aufwarten. Eine der größten: chefkoch.de. Kein Rezept, das es hier nicht gibt. Von mehr als 11 000 Auflaufrezepten bis hin zu 8 000 Tortenbackanleitungen.

Das Wasser läuft einem im Mund zusammen

Der Kochblog von Leroy
Lecker sind schon die Startseite des Kochblogs aus.

Keine Massenware sondern Qualität zum Staunen liefert der private Blog „Kochen mit Leroy - dem Blog für Genießer“. Ob die „Himbeer-Muffin-Lasagne“ oder der „Lammkebab mit Pellkartoffeln, Schafskäsecreme, gegrillten Pepperoni und zweierlei eingelegtem Gemüse“, die vorgestellten Gerichte lassen den Besucher erst einmal ehrfurchtsvoll staunen. Danach kann er dann aber relativ problemlos, auch dank der detallierten Beschreibungen, die Gerichte nachkochen.
Bei dieser Seite läuft einem Besucher buchstäblich das Wasser im Mund zusammen. Womit wir abschließend auch bei dem Begriff der Hypersalivation angekommen wären.

Hypersalivation, so nennt nämlich die medizinische Fachwelt den Prozess in unserem Mund, wenn übermäßig Speichel produziert wird. Verursacht werden kann dieser Prozess durch verschiedene Nervenreize. Produziert wird der Speichel durch kleine Speicheldrüsen, die sich in der Mundschleimhaut befinden, und den drei großen Speicheldrüsen: Ohrspeicheldrüse, Unterzungendrüse und Unterkieferdrüse. Immerhin bis zu 1,5 Liter Speichel bildet ein Erwachsener täglich an Speichel.

Ihr Webreporter Daniel Gerber