16.07.2014

Domsanierung neigt sich dem Ende entgegen

Die ersten Schätze sind zurück

Nach und nach kehren die weltbekannten Kunstgegenstände in den Hildesheimer Dom zurück. Sie waren während der Sanierung des Gotteshauses ausgelagert. Einige wurden restauriert, andere waren als Leihgaben in Hildesheim oder in der weiten Welt zu sehen.

Millimeterarbeit ist gefragt beim Einsetzen der Bernwardtür.                                  Foto: Mathies

So kam in der vergangenen Woche die rund fünf Meter hohe Bernwardtür aus dem Roemer- und Pelizaeus-Museum (RPM) zurück. Dort waren die zwei berühmten, auf Bischof Bernward zurückgehenden Bronzeflügel während der Domsanierung ausgestellt. Jetzt wurden sie von Mitarbeitern der Firma Hasenkamp, einem auf Kunsttransporte spezialisierten Unternehmen,  aus dem benachbarten Museum in den Dom gerollt. Sogar Domdechant Weihbischof Hans-Georg Koitz legte Hand an und zog kräftig mit. „Ich habe mich ganz  freiwillig vor den Karren spannen lassen“, sagt Koitz und freut sich darüber, dass die Schätze wieder zurück sind.

Wieder daheim ist auch die Christussäule, die in den vergangenen Jahren in der Kirche St. Michaelis gestanden hat. Ursprünglich hatte sie Bischof Bernward für das von ihm gegründete Benediktiner-Kloster entworfen.  Die beiden mittelalterlichen Radleuchter sind bereits vor einiger Zeit in den Dom zurückgekehrt: der Thietmarleuchter und der Heziloleuchter mit einem Durchmesser von über sechs Metern.

Auch das einzigartige mittelalterliche Taufbecken, das zusammen mit einigen anderen Teilen des Hildesheimer Domschatzes einige Zeit in New York ausgestellt war, ist wohlbehalten zurückgekehrt.