31.10.2016

Umweltschutz liegt auch den Jägern am Herzen – nicht nur am Hubertustag

Die Schöpfung bewahren

Von radikalen Tierschützern werden sie oft als Mörder verschrien. Doch das sind sie keineswegs. Jäger fühlen sich dem Tier- und Naturschutz verpflichtet. So auch Johannes Diedrich (55). Für den aktiven Katholiken schließen sich Jagd und Christsein nicht aus.

Johannes Diedrich beim Gang durch sein Revier. Immer dabei seine Jagdhündin Juna. Foto: Nestmann

Johannes Diedrich blickt auf den dunklen, frisch gepflügten Acker. 200 Meter vor ihm jagt Juna auf und ab, die Nase immer knapp über dem Boden. Juna, das ist seine dreijährige Deutsch-Drahthaarhündin. Die ersten Prüfungen hat die Hündin bereits bestanden und darf bei der Jagd eingesetzt werden. Ein leiser Pfiff mit der Hundepfeife. Juna unterbricht die Mäusejagd und sitzt in Wartestellung. Ein zweites Pfeifen und die Hündin sprintet zu ihrem Herrn.

Mit Juna bei Fuß geht es zu einem kleinen Maisfeld. „Dort kann man sehen, wie schlau die Sauen sind“, sagt Johannes Diedrich, „außen sieht man nichts. Da haben sie die Halme stehen lassen. Innen ist alles abgefressen.“ Der Bestand an Wildschweinen hat sich rasant vergrößert. Grund sind der vergrößerte Maisanbau für die Biogasanlagen und die milden Winter. Mittlerweile werfen die Sauen nicht nur einmal im späten Frühjahr, sondern manchmal sogar noch ein zweites Mal.

Johannes Diedrich hat südlich des Steinhuder Meeres ein Revier mit 505 Hektar bejagdbarer Fläche gepachtet. Laut Abschussplan stehen ihm pro Jahr sieben Rehböcke, acht Ricken und zehn Wildsauen zu.

Hegebüsche, Wildäcker und Blühstreifen

Niederwild wie Hasen oder Rebhühner dürften auch gejagt werden. Doch die Bestände sind  schon vor Jahren eingebrochen, viele gibt es nicht mehr im Revier. „Da freut man sich, wenn man mal einen Hasen oder ein Gesperre Rebhühner sieht. Dann lässt man den Finger gerade und schießt nicht“, erklärt der passionierte Weidmann. Warum es in manchen Revieren nur noch wenig Niederwild gibt? Das hat viele Gründe: Die moderne Landwirtschaft mit ihren großen Maschinen,  riesige  Agrarflächen, die abgeerntet keine Deckung mehr bieten, Spritzmittel und Gülle,  der Straßenverkehr und die große Zahl an heimischem oder zugewandertem Raubwild, aber auch wildernde Katzen und Hunde setzen dem Niederwild zu.

Johannes Diedrich und seine Jagdkollegen tun viel für Hase, Fasan und Rebhuhn. Viel Freizeit  investieren sie, um Hegebüsche anzupflanzen, Wildäcker zu bestellen und Blühstreifen anzulegen. Aber der Arbeitseinsatz lohnt sich. „Die Blühstreifen müssen Sie mal im Sommer sehen! Dann sind die Blumen über und über mit Schmetterlingen und anderen Insekten bedeckt!“, schwärmt Johannes Diedrich. Schön für das Auge und überlebenswichtig für die jungen Nestflüchter wie Kiebitz, Rebhuhn und Fasan. „Denn die sind auf die Insekten als wichtigste Nahrung angewiesen“, weiß Diedrich. Wildäcker mit ihren verschiedenen Kräutern  sind für Hasen eine Art Apotheke. Stammkohl und Topinambur helfen Rehen und anderem Wild in der kalten Jahreszeit. Und wenn die Jagdbehörden im Winter Notzeiten ausrufen, sind es die Jäger, die dem Wild bei extremem Frost und hohen Schneelagen Futter bereitstellen.

Ganz uneigennützig sind die Jäger bei ihrer Hege aber nicht. „Na klar, wir wollen natürlich auch etwas vor die Büchse bekommen. Gejagt wird aber nur, wenn es der Wildbestand zulässt. Ansonsten wird diese Wildart auch während der offiziellen Jagdzeit geschont. Wenn man die Zeit von Jagd und Hege zusammenrechnet, sind wir mehr Heger als Jäger“, sagt Diedrich und fügt lächelnd hinzu. „Aber das stört uns nicht. Als Jäger leben wir mit und in der Natur und haben uns die Bewahrung der Schöpfung auf die Fahne geschrieben.“

Zum Jagen gehören Tierschutz und Naturschutz

Nicht nur im Bundesjagdgesetz, sondern auch in verschiedenen Jagdtraditionen sind wichtige Tierschutz- und Naturschutzelemente fest verankert. So sind in Deutschland brutale Jagdarten wie Hetzjagden mit Reitern und Hundemeuten verboten. Es ist festgelegt, mit welchen Waffen oder Fallen gejagt werden darf, um zu gewährleisten, dass ein Tier sicher und möglichst schmerzfrei getötet wird, um ihm unnötiges Leiden zu ersparen.

Schon seit alters her fühlen sich die meisten Jäger einem Ethos verpflichtet, den der Forstmann Oskar von Riesenthal in einem Gedicht 1880 zusammengefasst hat:

„Das ist des Jägers Ehrenschild,
daß er beschützt und hegt sein Wild,
waidmännisch jagt, wie sich’s gehört,
den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.

Das Kriegsgeschoß der Haß regiert,
Die Lieb’ zum Wild den Stutzen führt:
Drum denk’ bei Deinem täglich Brot,
ob auch Dein Wild nicht leidet Noth?

Behüt’s vor Mensch und Thier zumal!
Verkürze ihm die Todesqual!
Sei außen rauh, doch innen mild,
Dann bleibet blank Dein Ehrenschild!“

Die Achtung vor der Kreatur drückt sich in uralten Bräuchen aus wie das Verharren beim erlegten Wild, ihm als  „letzten Bissen“ einen Zweig ins Maul zu stecken oder es am Ende einer Jagd mit einem Hornsignal und dem „letzten Halali“ zu ehren. Johannes Diedrich jagt seit seinem 17. Lebensjahr – und das im selben Revier, das schon sein Vater und Großvater gepachtet hatten. Von seinen Kindern, drei Töchtern und einem Sohn, will allerdings keiner jagen. Seine Jagdleidenschaft mit seinem Glauben in Einklang zu bringen, ist für Johannes Diedrich kein Problem. Für den ehemaligen Messdiener und späteren Kirchenvorstand gehört zu seinem Jägersein auch die Tradition der Hubertusmessen. So wie am Erntedankfest für die Gaben aus Garten und Feld gedankt wird, danken rund um den Hubertustag viele Jäger für ihre Ernte, machen sich dabei aber auch noch einmal bewusst, welche Verantwortung sie als Jäger und Heger für die Kreatur und die Umwelt haben.

Hubertus wurde zum Vorbild der Jäger

Wenn im Gotteshaus in einer Messfeier oder Andacht die Parforcehörner erschallen, dann geht es nicht nur vielen Jägern durch und durch. In ihrer ursprünglichen Form ist die Hubertusmesse eine instrumentale, auf dem Jagdhorn geblasene Messe. Es gehört dazu, dass dabei die Legende von Hubertus erzählt wird, einem Edelmann, der im 8. Jahrhundert gelebt hat.
 

Das Bläsercorps „Die Jagdfanfare“ mit ihren Parforcehörnern bei einer Hubertusmesse in der St.-Matthäus-Kirche in Algermissen. Foto: Deppe

Der Überlieferung nach war er ein leidenschaftlich ausschweifender Jäger in den Ardennen, der die Erlegung des Wildes als Selbstzweck sah. Einmal jagte Hubertus einen gewaltigen Hirsch. Als er ihn erlegen wollte, erkannte er ein Kreuz in seinem Geweih. Für Hubertus war es seine Christusbegegnung. Von da an sah er in allen Wesen die Geschöpfe Gottes und hat sich hegend und pflegend für die Schöpfung und ihre Kreaturen eingesetzt. Diese Grundhaltung der Achtung vor dem Geschöpf ging als Waidgerechtigkeit in die Verhaltensgrundsätze der Jägerschaft ein. Später wurde Hubertus Bischof von Lüttich im heutigen Belgien. Bereits 16 Jahre nach seinem Tod, am 3. November 743, wurde Hubertus heiliggesprochen.

Hörnerklang im Gottesdienst

Auch wenn schon früh Gottesdienste zu Ehren des heiligen Hubertus gefeiert wurden, entwickelte sich erst im 19. Jahrhundert in Belgien und Frankreich eine spezielle Liturgie, bei der eben Jagdhörner, die sogenannten Parforcehörner, mitwirkten. Bei den anfangs vor allem im Wald gefeierten Hubertusmessen ersetzten sie die fehlende Kirchenmusik. Eindrucksvoll lassen die Hörner glockenartige Klänge entstehen, die den großen Kirchglocken in ihrer Wirkung kaum nachstehen.  Bei der liturgischen Gestaltung einer Hubertusmesse sollte man allerdings beachten, dass die Beteiligung der Gottesdienstgemeinde nicht zu kurz kommt und die Messfeier nicht zum Konzert wird.

In Deutschland gibt es die Tradition der geblasenen Hubertusmessen erst seit den 1950er-Jahren. Neben der Hubertusmesse für die großen Parforcehörner gibt es inzwischen auch eine für die kleineren Fürst-Plesshörner, die noch heute  als Signalhörner bei Jagden eingesetzt werden.

Am 3. November wird um 19 Uhr in der St.-Hubertus-Kirche in Wennigsen eine Hubertusmesse gefeiert. Danach gibt das Freiwillige Jagdhornbläsercorps Hannover unter Leitung von Johannes Diedrich vor der Kirche ein Konzert mit Jagdmärschen.

Tillo Nestmann und Edmund Deppe

Kommentare

Ich kann nicht so viel essen wie ich kotzen könnte .Passe gut zusammen.Pädophilenverein und Massenmörder

Der Teig zeigte sich gerührt. Im Gegensatz zu diesem bin ich eher erschüttert, um nicht zu sagen entsetzt! Diese Propagandaorgie nach Weidmannsart, in der all die Plattitüden, Märchen und selbstgefälligen PR-Thesen der grüngewandeten „Gutmenschen“ kritiklos nachgebetet werden, hätte durchaus auch in der Deutschen Jagdzeitung, dem Zentralorgan der germanischen, aus über 350.000 Mitgliedern bestehenden Lodenmantelfraktion, veröffentlicht werden können. Aber in einer Kirchen-Zeitung ist sie völlig deplatziert. Und wenn der gute Johannes Diedrich hundertmal ein braver Katholik und Christenmensch sein sollte.
Dass ihr Handeln tiefster Natur- und Tierliebe entspringt, glauben die Jäger doch selbst nicht. Wenn doch, halten sie auch den Weihnachtsmann für eine reale Person der Zeitgeschichte. Die jährlichen Jagdstatistiken, die sie veröffentlichen müssen, entlarven diese Behauptung mit schöner Regelmäßigkeit als krasse Lüge. Ihre Achtung vor der Kreatur zeigt sich darin, dass die pirschenden „Heger“ Jahr für Jahr millionenfachen Tod in die Natur tragen. Kein anderes Hobby hinterlässt eine derartige Blutspur und fordert so viele (überflüssige) Opfer. Der getöteten Beute dann einen grünen Zweig ins Maul zu stecken, macht es auch nicht ungeschehen und ändert nichts am finalen, irreversiblen Ergebnis dieser tapferen Bemühungen.
Die Jäger fühlen sich als Herren (und Frauen) über Leben und Tod und faseln dann noch etwas von Schöpfungsbewahrung. Und die Kirche ist sich nicht zu schade, sie dafür auch noch im Rahmen abstruser und grenzwertiger Brimborium-Events – um nichts anderes handelt es sich bei den einem Schmierentheater vergleichbaren „Hubertusmessen“ - zu feiern und zu segnen. Das schlägt dem Weihwasserbecken den Boden aus. Da kann einem wirklich das halbverdaute Hirschgulasch hochkommen.
Beide Seiten, Kirche und Jäger, berufen sich auf den Heiligen Hubertus (655 – 727). Der von Lüttich, der auch einst auch als Bischof von Maastricht verantwortlich zeichnete, war ein exzessiver Nimrod, schwor aber der Jagd nach einem Schlüsselerlebnis völlig und in Reue ab. Hier beginnt die Legende. Der Pfalzgraf soll im Forst einem Hirsch begegnet sein, zwischen dessen Geweih ein Kreuz aufleuchtete und der ihn mit der Stimme Jesu gefragt habe „Hubertus, warum jagst Du mich?“ Danach war es vorbei mit dem blutigen Waidwerk. Aber diese Geschichte einer Umkehr wird bewusst verfälscht, missbraucht und ins Gegenteil verkehrt. Statt im Heiligen Hubertus den Schutzpatron der Tiere zu sehen, machten die Kirchen und ihr schießendes Fußvolk ihn zum Maskottchen, Patron und Beschützer derer, die dem Wild in finsterer Absicht nachstellen. Es ist zum Verzweifeln! Waidmannsheil!
Zur thematischen Vertiefung empfehle ich folgenden Beitrag:
http://www.rotorman.de/was-fuer-ein-brimborium-hubertus-messensind-insze...

Die Kirche und die Jägermärchen

Hier werden mal wieder hemmungslos Märchen (um nicht zu sagen Lügen) im Sinne der Hobby-Jäger verbreitet.

1. Die Hobby-Jagd ist eine inzwischen wissenschaftlich anerkannte URSACHE für die unkontrollierte Vermehrung des Wildes, besonders der Wildschweine (siehe http://www.abschaffung-der-jagd.de/fakten/jagd-reguliert-nicht/index.html).

2. Wenn Hasen und Rebhühner so selten geworden sind, warum werden dann immer noch jedes Jahr (Hundert-)Tausende von Hobbyjägern abgeknallt (siehe https://www.jagdverband.de/node/719)?

3. Wie passt das Gedicht von Riesenthal zu dem folgenden Zitat des „großen“ Hobbyjägers Roderich Götzfried (Vater von Max Götzfried: http://www.maxgoetzfried.de/author/max/, machen Sie sich die Mühe, die Seite mal bis zum Ende runterzurollen und zu lesen) zur eigentlichen Jagdmotivation???

„Wer noch nie so eine Jagd mitgemacht hat, wer noch nie so einen Jagdrausch erlebt hat, wer sich noch nie mehrmals in einem Treiben fast rückwärts überschlagen hat, weil seine Flinte mit dem weiten Schuss einfach eisern immer noch am hohen Vogel klebte, wer sich noch nie die Hände an heißgeschossenen Flintenläufen verbrannt hat und wer noch nie am Abend eines solchen Jagdtages mit seinen Jagdfreunden vor so einer exzellent gelegten riesigen Strecke gestanden hat, der sollte sich jeglicher Kritik an so einer großen Jagd ganz einfach enthalten. Einmal würde die Kritik der Sache nicht gerecht werden und zum anderen würden dadurch vielleicht einige Jäger, die von so einer Jagd träumen, davon abgehalten werden, ihren Traum einmal Erfüllung werden zu lassen.“

Oder schauen Sie sich dieses Video einmal an: https://www.youtube.com/watch?v=-Ls-m1kDwVY (besonders ab Minute 1:30)!

4. Was ist das für ein albernen Brauch, einem ermordeten Tier als "letzten Bissen" einen Zweig ins Maul zu stopfen und "Horn zu blasen"? Ehre gegenüber der Kreatur zeigt man am besten dadurch, dass man sie am leben läßt und so den Schöpfer ehrt. Hier wird Macht und Tötungslust ausgelebt, sonst nichts.

5. Die Legende vom Hubertus wird mal wieder zurechtgebogen. Hubertus ENTSAGTE der Jagd VOLLSTÄNDIG nach der Begegnung mit dem Hirschen. Er wird völlig widerrechtlich von den Hobbyjägern als Schutzpatron usurpiert. Die Kirchen mit Ihren Blutmessen helfen eilfertig dabei, die Legende des Hubertus zu pervertieren (siehe http://lusttoeter.de/news/hubertuswarumjagstdumich/index.html). Wie kann jemand, der der Jagd komplett abgeschworen hat, ein Vorbild für Jäger sein?

Hier hat mal wieder jemand - entweder ohne Hinterfragung der Tatsachen oder aber in erklärter Vernebelungsabsicht - die Jagd schöngeredet. Fazit des Artikels: Thema verfehlt.

Kirchenaustritt
Ich kann mich den Ausführungen von Herrn Klaus Hamper nur anschliessen! Seit Jahren beobachte und dokumentiere ich die Vergehen der Hobbyjäger. Illegale Fütterungen, illegale Sperrmüllentsorgung, Beleidigungen und Drohungen durch Jäger sind Alltag. Hunderte Anzeige habe ich bisher erstattet. Die Behörden schauen einfach zu und unternehmen nichts. Sie reagieren erst auf Anzeigen. Meine langjährige Erfahrung mir solchen bewaffneten Naturschützer sind eindeutig: Jäger fühlen sich immer im Recht, sie besitzen keine Kritikfähigkeit, decken sich gegenseitig, sind feige, fast immer ist Alkohol bei der Jagd im Spiel, keine Empathie den Tieren gegenüber, sie lügen, usw. Jäger sind meiner Meinung nach, keine Freizeit-Gruppe, die gesegnet werden sollte!
Es sind die Hubertusmessen und der kritiklose Umgang mit der Jagd, die mich letztendlich dazu brachten, aus der Kirche auszutreten.

Da reichen sich zwei ausgemusterte, sinnfreie Traditionen die Hand.

Wir Menschen als Krone der Schöpfung sollten unsere Flora und Fauna bewahren und beschützen.
Das dies weder von der Kirche noch vom Jäger praktiziert wird ist nichts neues.
Du sollst nicht töten! Nirgends steht geschrieben, dass dieses Gebot nur für christliche Europäer gilt.
Die Jagd und Forstwirtschaft sind gute Einkommensquellen der Kirche. Die ja so uneigennützig Kapital und Ländereien sammelt. Ein wahrer Akt der Nächstenliebe.

Das Monokultur im Forst, hoch produktive Holzwirtschaft kein Zugewinn für unsere Natur sind ist wohl jedem klar.

Das zufüttern des Wildes und die Jagd nur zu größeren Beständen, Verbissen und Problemen führen ist nicht nur erwiesen sondern sollte jedem einleuchten.

sehr traurig daß die Kirche noch immer nicht wahrhaben will daß das jagen und die damit einhergehende Tierquälerei ganz bestimmt nicht von Gott gewollt sein kann. Tiere auffüttern damit man etwas zum schießen hat, Fasane und Rebhühner züchten und sie dann bei einer Gesellschaftsjagd abknallen. Füchse von Jagdhunden lebendig zerreißen lassen. Fallen stellen. Ach ja, Lebenfallen, da verletzen sich die tiere ja nicht, nein, man stellt sie vor einen Fuchsbau um nur ja auch die ganze Familie dann abknallen zu können. Sich hinstellen und gegenseitig auf die Schulter klopfen wenn man eine "Strecke" gelegt hat - Treibjagden bei denen viele Tiere nicht gut getroffen werden. Die Achtung vor der Kreatur zeigt sich indem man Füchse als Schädlinge bezeichnet.

Achtung vor der Natur und ihren Bewohnern haben nicht die welche einem blutigen grausigen Hobby frönen, sich mit der schönsten Trophäe schmücken wollen und dann ach wie hübsch, einen Zweig in das leblose Maul stecken. Achtung vor der Natur haben jene die sich an den lebenden Tieren erfreuen.

Gottseidank stehen immer mehr Menschen diesem blutigen Hobby kritisch gegenüber nur die Kirche hinkt immer noch und mal wieder hinter her.

Da liebe ich die Sonderangebote vom Fleisch im Supermarkt(*_*) Da darüber sollte man sich gedanken machen, nicht über die Jagd! Aber das ist den Kosumenten von Aldi und Co egal, haubsache viel Fleisch. Schwakko`s