30.08.2013

Bistumsjubiläum soll auch in Gemeinden und Dekanaten gefeiert werden

Gute Gelegenheit für Neues

In knapp einem Jahr beginnen mit der Wiedereröffnung des Hildesheimer Domes die Feierlichkeiten zum 1200-jährigen Bestehen des Bistums Hildesheim. Und gefeiert werden soll im ganzen Bistum – dafür wirbt derzeit Thomas Harling, Projektleiter für das Bistumsjubiläum.

Werbeanzeige Bistumsjubiläum
Die großen Fragen nach der Zukunft stehen im
Mittelpunkt der Vorbereitung auf das
Bistumsjubiläum – Motiv der Werbekampagne

„Ein heiliges Experiment – 1200 Jahre Bistum Hildesheim“: Unter diesem Motto steht das Bistumsjubiläum, das vom 15. August 2014 bis November 2015 gefeiert wird. Und Veranstaltungen dazu sollen im ganzen Bistum stattfinden. Bischof Norbert Trelle besucht in diesem Zeitraum jedes Dekanat – und möchte mit den Menschen zusammentreffen. In welcher Form, an welchem Ort, das liege in der Verantwortung der Menschen vor Ort, sagt Thomas Harling: „Das Jubiläum bietet die Möglichkeit, auch mal etwas auszuprobieren.“ Was ist das Besondere, was das Verbindende, was gibt es in den Dekanaten zu feiern? Daraus entstehen ganz unterschiedliche Ideen und Veranstaltungen, ist sich der Projektleiter sicher. Die Rückmeldungen geben ihm recht: Eine Bootstour auf der Weser,  Dekanatstage, ganze Festwochen und eine Zusammenkunft aller Mariengemeinden des Bistums reifen derzeit in den Köpfen der Menschen heran.

Organisiert werden müssen die Veranstaltungen ebenfalls vor Ort. Das Projektbüro in der Hildesheimer Andreaspassage bietet den Gemeinden und Dekanaten aber Unterstützung an. „Wir können beraten, Hilfestellungen geben und bei ähnlichen Ideen koordinieren“, sagt Harling. Und sammeln: Nicht jeder, der eine Idee hat, kann und will sie vor Ort umsetzen. „Vielleicht gibt es in anderen Bereichen die Möglichkeit, eine solche Idee aufzugreifen“, so der Leiter des Projektbüros. Und wenn eine Veranstaltungsidee die Dimension von Gemeinde oder Dekanat übersteigt, stehen Harling und seine Mitarbeiterinnen im Projektbüro ebenfalls zur Verfügung – zur Klärung, ob und wie daraus Wirklichkeit werden kann. 

Für Harling bietet das Jubiläum die Gelegenheit, die gewohnten Bahnen zu verlassen – wie bei einem großen Geburtstag: „Da überlege ich auch, wen lade ich alles ein.“ Er rät daher dazu, bei den Planungen darüber nachzudenken, mit wem die Gemeinde oder der Verband auch einmal inhaltlich zusammenarbeiten möchte. Dabei dürfen auch heik­le Fragen und politische Themen angesprochen werden. Das Jubiläum werde sicher auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen:   „Es ist eine Chance zu zeigen, was wir drauf haben und wofür wir stehen“, sagt Harling. Und einen Vorteil hat das Jubiläum noch – ein Ende. „Gemeinden können in diesem Rahmen etwas ausprobieren und dürfen es dann auch wieder beenden, wenn sie wollen.“

Eine aktuelle Übersicht der Veranstaltungen wird es auf der Internetseite für das Bistumsjubiläum geben. Aber auch ein Programmheft soll es geben: „Bis Ende März 2014 benötigen wir dafür Angaben über Veranstaltungen in den Dekanaten“, sagt Harling. Darum sei es jetzt an der Zeit, konkrete Überlegungen vorzunehmen. Alle Gruppen und Einrichtungen des Bistums sind dazu aufgerufen.

Aufgerufen sind die Gemeinden auch dazu, den Beginn des Jubiläums im August nächsten Jahres zu feiern. 

Thomas Pohlmann

Weitere Informationen gibt es im Internet: www.bistumsjubilaeum-hildesheim.de