14.12.2012

Internetseiten für die grauen Zellen

Spielen fürs Gedächtnis

„Ein Kopf ohne Gedächtnis ist eine Festung ohne Besatzung“, soll Napoleon mal gesagt haben. Hätte es damals schon das Internet gegeben, der Franzose hätte dort sicherlich viel Zeit verbracht, um sein Gedächtnis zu trainieren. Erst recht weil einige Seiten auch noch viel Spaß machen.

Auf der Seite des DOSB wird auch erklärt, welche Bereiche
im Gehirn für welche Aufgaben zuständig sind.

Jeder kennt das: Man steht im Supermarkt und weiß nicht mehr, was man einkaufen wollte. Oder sucht seine Autoschlüssel, die man gerade noch hatte. Das ist ärgerlich und raubt Zeit. Muss aber nicht unbedingt sein, denn es gibt viele Möglichkeiten, seine grauen Zellen zu trainieren. Im Internet bieten viele Seiten Gehirnjoggingübungen an, die nicht nur das Gedächtnis trainieren, sondern auch noch Spaß machen.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zum Beispiel stellt hier zu den verschiedenen Bereichen des menschlichen Gehirns kleine Übungen an. Diese Spiele sind keine trockenen Gedächtnisübungen sondern praktische Übungen zur Reaktions- und Koordinationsfähigkeit. Außerdem wird erklärt, wie die jeweiligen Aufgaben das menschliche Gehirn anregen. Bei der Aufgabe „Zahlen-Dschungel“ zum Beispiel geht es darum, in möglichst kurzer Zeit ein Wirrwarr an verschiedenen Zahlen in die richtige Reihenfolge zu setzen. So werden Informations-Verarbeitungs-Geschwindigkeit und Merkspanne schon nach kurzer Zeit effektiv trainiert.

Ein großes Angebot an originellen Methoden zum Gehirnjogging bieten die Seiten www.happyneuron.de und www.mental-aktiv.de/Mentaltraining/Uebungen-online/. Auch hier werden die unterschiedlichsten Kompetenzen auf vielseitige Weise verbessert. Die Menge der Spiele verwirrt zwar manchmal, sorgt aber immer für Abwechslung.

Die Seite fordert einen heraus

Den ehrgeizigen Gehirnjogger fordert aber www.ahano.de/gehirnjogging-gedaechtnistraining/ am meisten heraus. 28 mal 39 in kürzester Zeit im Kopf zu rechnen und das Ganze noch mit 54 mal 32 zu addieren, dürfte wohl nur äußerst geübten Kopfrechnern leichtfallen. Auch wenn die Seite zwar etwas unübersichtlich ist, bietet sie dennoch einen gut überschaubaren Parcours zur Gedächtnisförderung an. Genauso wie klassische Spiele wie Sudoku oder Kakuro. Die Aufgaben können in verschiedenen Schwierigkeitsgraden bearbeitet werden und am Ende bietet sich jedem User ein individuelles Ergebnis.  

Mit diesem Rätsel zum Kurzzeitgedächtnis kann es für Sie
gleich losgehen.

Wer jetzt Lust bekommen hat, kann unter folgendem Link gleich mit einer anschaulichen Aufgabe zum Kurzzeitgedächtnis anfangen. Viel Spaß!

Ihr Webreporter Gabriel Kos